Mediaplanung ist ein Fremdwort. Diesen Eindruck gewinnt man manchmal wenn man sieht wie wenig cross-medial (über unterschiedliche Medienkanäle hinweg) zusammengearbeitet wird. Wiederverwendung von Inhalten (Bildern und Texte), eine Fortführung der Kampagnen-Sujets, eine – in das jeweilige Medium übersetzte – Kampagnen-Message. All dies sind wichtige Zusammenhänge für ein einheitliches Bild des Kommunikationsziels nach Außen.

Aus meiner Sicht sind nicht alle Ideen gut, nur weil diese als Idee deklariert werden (können). Hier gilt es, das was geplant wurde (an Sujets, an verschiedenen Inhalten – die Message) furchtlos zu messen. Dort wo das möglich ist, und dabei bedenken, dass „unmessbares“ (Image-Brand-Geschichten) sich immer auch auswirken, wo / wann / wie sieht man später. Also in Betracht ziehen, dass Konsistenz, Zielstrebigkeit und Einheitlichkeit immer tragend sind, und planbar.

Wirkt etwas weniger gut, sind Klickraten weniger aussagekräftig gilt es aus Sicht des Kunden das Expertengespräch zu suchen. Wir, als werbetreibende Experten, haben natürlich einen anders klaren Blick auf potentielle Entwicklungen und Aussagen der Daten. Die richtigen Schrauben zu drehen um als Unternehmer oder als Unternehmung gesehen zu werden, ist mit Ressourcen verbunden (Zeit, Geld, Mitarbeiter, Dritte).

Gleichzeitig wiegt man sich mit einem Plan womöglich in Sicherheit. Diese gibt es nicht. Es gibt eine Plan, der Sicherheit (Planungssicherheit) aus dem Moment der Planung wiedergibt. Verändern sich die Konditionen am Markt, gibt es bspwse. Markteintritte oder Aktionen von Konkurrenten (des Unternehmers) auf die reagiert werden muss, sieht der mitdenkende Kreative immer eine Lösung. Daran glaube ich, weil Kreativität und Zielstrebigkeit keine Dissonanzen sind, sich nicht widersprechen müssen.

Kreative sind wichtig für die gute Mediaplanung. Wir als Kreative schreiben, zeigen und erträumen alles zum Thema Re-targeting :-)